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Mikrobiologische Labordiagnostik

Die mikrobiologische Diagnostik ermöglicht eine genaue Keimbestimmung bei akuten Harnwegsinfekten oder bei anderen Entzündungen im Urogenitalbereich. Dadurch wird eine testgerechte antibiotische Behandlung ermöglicht.

PSA Prostata spezifisch Antigen

Der Prostata spezifische Antigenwert PSA wird von der Prostata produziert. Mit diesem Wert kann der Urologe differenzieren, ob es sich um eine gutartige Vergrößerung, eine Entzündung oder einen bösartigen Tumor handelt. In diesen Fällen ist der PSA-Wert erhöht. Für eine noch genauere Diagnostik wird der freie PSA-Wert bestimmt. Dieser ist vorwiegend bei Entzündungen sowie gutartigen Vergrößerungen erhöht.

NMP 22

Der NMP 22 ist ein einfacher Urintest zur Früherkennung eines Blasentumors und eignet sich besonders zum screenen von Risiko- und Früherkennung sowie zur Kontrolle von Krebspatienten in der Praxis. Er ergänzt die Blasenspiegelung. Das Ergebnis ist schon nach 30 Minuten sichtbar.

Das Blasenkarzinom ist eine relativ häufige Krebserkrankung und steht wie auch das Prostatakarzinom mit 34 % an zweiter Stelle der häufigsten urologischen Tumoren. Männer sind dreimal mehr betroffen wie Frauen. Risikofaktoren sind Rauchen, Arbeiten mit chemischen Materialien und langandauernder Schmerzmittelgebrauch. Die krebsauslösenden Stoffe können über die Atemluft oder Haut aufgenommen und über den Urin ausgeschieden werden. Chronische Entzündungen und Harnabflussstörungen der Blase begünstigen ebenfalls die Entstehung von Blasentumoren.

Testosteron

Testosteron ist ein wichtiges Sexualhormon, dass vorwiegend in den Hoden aber auch in der Nebenniere des Mannes produziert wird. Der Testosteronmangel kann durch unterschiedliche Erkrankungen bedingt sein. Er wird häufig bei Männern ab dem 40. Lebensjahr beobachtet. Die Symptome reichen von der Abnahme der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit bis hin zu psychischen Beschwerden (Depressionen, Ängste, Gereiztheit, Konzentrationsschwäche). Als unspezifische Symptome finden wir Schwitzen, Hitzewallungen, Schwindel und Herzrasen. Des Weiteren sind sexuelle Störungen wie Libido Reduktion und die Abnahme der Errektionsfähigkeit üblich. Eine Abnahme von Muskelmasse, sowie eine gleichzeitige Zunahme von Fettanteilen am Körper, vor allem im Bauchbereich, sowie spätere Ausbildung von Osteoporose (Knochenschwund) können ebenfalls Zeichen eines Testeronmangels sein.

Ein Testeronmangels kann durch unterstützende Medikation in unterschiedlichen Variationen gebessert und zum Teil ausgeglichen werden. Im Vorfeld ist jedoch eine Blutbestimmung erforderlich.

CEA (Carzino-embryonales Antigen)

Der CEA Wert bietet Informationen bei der Dickdarm – Vorsorge. Bei gesunden Erwachsenen wird CEA in geringen Konzentrationen von den Schleimhautzellen des Dickdarms ausgeschieden. Besonders hohe Konzentrationen findet man daher bei kolorektalen Cazinomen sowie Bauchspeicheldrüsen -, Magen und Leberkarzinom.

Die CEA Bestimmung ist für die postoperative Verlaufskontrolle sowie zur Therapiekontrolle bei Anwendungen von Zytostatika und Bestrahlung besonders geeignet.

Erhöhte Werte findet man auch bei einer Reihe von gutartigen Erkrankungen.

Chlamydien

Die Chlamydieninfektion der Harnwege kann Symptomarm bis Symptomlos verlaufen, jedoch sind auch Infektionen dieser Art mit Entzündungen der Harnwege sowie deren Symptome vergesellschaftet. Chlaymdia drachomatis gilt sowohl bei Frauen als auch bei Männern als häufigste Variante bei Infektionen der Urogenitaltrackts (Sero-Typ), hierbei zeigen sich Schmerzen beim Wasser lassen und z.T. genitaler Ausfluss. Oftmals verlaufen die Infektionen jedoch Symptomlos.

Bei Frauen zeigt diese Entzündung häufig auch eine Mitbeteiligung des Gebärmutterhalses und / oder der Harnröhre. Wird diese Entzündung nicht adäquat behandelt, kann dies bei Frauen bis zur Unfruchtbarkeit durch verklebte / Bauchhöhlenschwangerschaft sowie chronischen Unterleibsschmerzen führen. Bei Männern besteht aufgrund der chronischen Harnröhrenentzündungen die Problematik der Ausbildung einer dauerhaften Prostatadrüsenentzündung mit Schmerzsyndrom des kleinen Beckens. Außerdem kann nach wiederholten Infektionen eine Zeugungsunfähigkeit daraus resultieren. Bei Frühzeitiger Erkennung der Beschwerden ist eine adäquat medikamentöse Therapie möglich.

Immocare (Stuhltest)

Der Immocare-Stuhltest gilt als erstes Testverfahren mit klinischem Wirksamkeitsnachweis, bei dem Stuhl auf verborgenes (okkultes) Blut untersucht wird. Dieses Verfahren ist spezifischer und mit wesentlich höherer Sensibilität ausgestattet als bisherige Stuhltests. Es steht nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Versicherung und muss vom Patienten selber bezahlt werden. Anderst als bei herkömmlichen Stuhltests muss der Patient bei der Anwendung des Testes nicht auf seine Ernährung achten.

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